Archiv für den Monat: Dezember 2013

Klica – Aramäisches Zopfgebäck

Genau 7 Tage vor Weihnachten wollen wir Euch heute schon bescheren 🙂

So habt Ihr noch genügend Zeit, das berühmteste Gebäck der Suryoye zu backen u. kennenzulernen. Hier also das Rezept für Klica aus dem Kochbuch „Aramäisch kochen“.

 

Klica
Aramäisches Zopfgebäck

ca. 54 Stücke
Vorbereitungszeit:
ca. 4-24 Std.

Zubereitungszeit:
ca. 40-50 Min.

Zutaten:
1 kg Mehl
1 Pckg. Backpulver
400 g Zucker
2 Pckg. Vanillezucker
1 Hefewürfel
4 Eier (davon 1 Ei zum Bestreichen)
500 g weiche Butter
1 Prise Salz
4 EL Sesam
1 TL gemahlener Anis
1 TL gemahlene Nelken
1 1/2 TL Zimt

Zubereitung:
1. Sesam in einer Pfanne goldbraun
rosten.

2. Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker,
Sesam, Anis, Nelken und Zimt in
eine Schüssel geben und vermengen.
Hefe, Eier und Butter hinzugeben und alle
Zutaten zu einem festen Teig kneten.

3. Den Teig mind. 4 Stunden bis max.
24 Stunden ruhen lassen.

4. Den Teig in etwa 6 cm lange Zöpfe
flechten oder nach Belieben ausrollen
und ausstechen. Das Ei verrühren und die
Zöpfe mit dem verrührten Ei bestreichen
und bei 200 °C Ober- und Unterhitze ca.
20 Min. goldbraun backen.

Tipp: Das Zopfgebäck hält sich in einer
Dose gut verschlossen ca. drei Monate.

Aramäisches Zopfgebäck_Klica

Westfalen-Blatt schreibt über unsere Kochbuchveröffentlichung „Aramäisch kochen“

Westfalen-Blatt_Aramäisch_kochen

Endlich, nach etwa über einer Woche nach unserer Buchvorstellung am 01.12.2013 in Paderborn, haben wir die Gelegenheit, über unser Event zu berichten.

Wir 3 Autoren sind sehr glücklich über unsere gelungene und erfolgreiche Buchvorstellung, bei der über 100 aramäische und deutsche Gäste erschienen sind. Alle genossen die aramäischen Köstlichkeiten von Lamas Kochkunst.

Heute erschien auch der Zeitungsartikel im Westfalen-Blatt über die Veröffentlichung von unserem Kochbuch „Aramäisch kochen“ am 01.12.2013.

Westfalen-Blatt_Aramäisch_kochen

Viele der Bücher hatten wir schon passend zur Weihnachtszeit eingepackt.

Buchvorstellung_Aramäisch_kochen

Hier hält Saliba Celik den Vortrag über die Enstehung des Kochbuches. Es wurden die zwei wichtigsten Beweggründe näher erläutert und aber auch die zwei größten Herausforderungen detailiert beschrieben, mit denen die Autoren zu kämpfen hatten.

Aramäisch_Kochen_Gäste_Buchvorstellung

Einiges zum Lachen gab es beim Vortrag auch. Saliba Celik legte allen jungen aramäischen Männern ans Herz, ihren Partnerinnen auf jeden Fall das Kochbuch zu kaufen. Vor allem dann, wenn die jungen Männer die Kutle von der lieben Mama vermissen. Die Kutle, die gefüllten Bulgurtaschen mit Hackfleisch, sind eines der Nationalgerichte der Aramäer bzw. Suryoye. „Und wenn Deine Frau Dir keine Kutle zubereiten will, so mach Dir Deine Kutle eben selbst!“, appellierte Saliba Celik an die männlichen Zuhörer nach dem Motto „selbst ist der Mann.“

Maria_Aslan_Lama_Dursun_aramäisch_kochen

Es wurden viele Köstlichkeiten aus der aramäischen Küche vorgezaubert, unter anderem auch die Baqlawa di coqolata, Lamas heiss begehrte Schokoladenrauten. Die Schokoladenrauten sind eine eigene Kreation von Lama Dursun und sind wie jedes Jahr innerhalb kürzester Zeit aufgegessen. Während der Buchvorstellung erging es den Schokoladenrauten leider nicht anders, auch an diesem Tag waren sie schneller verschwunden als man hinschauen konnte 😉

Aramäisch_Kochen_Event_baqlawa_coqolata_Lama_Dursun

Auch die gefüllten Käsehörnchen (aramäisch = Šamborakat malife cam gweto) fanden großen Gefallen bei den Gästen und beim Fotografen vom Westfalen-Blatt, der schließlich diese fürs Titelbild auswählte.

Gefüllte Käsehörnchen_Šamborakat malife cam gweto

Wir Autoren danken allen Gästen fürs Erscheinen und für die Aufmerksamkeit, die uns dadurch geschenkt wurde. Denn zum 1. Advent sitzen viele Familien eher zu Hause beisammen. Umso mehr freuten wir uns auf die vielen Gäste und natürlich auch über die verkauften Bücher.  Bedanken möchten wir uns auch für die guten Gespräche bei schwarzem Tee, Kaffee und den leckeren Köstlichkeiten aus der aramäischen Küche.

Herzlichst

Eure Lama, Maria und Saliba